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Friesoyther FDP-Etikett passt nicht

 HFB-16-08-02

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F├╝r mehr Betreuungspl├Ątze f├╝r Kinderfinanzielle R├╝cklagen f├╝r Krankenh├Ąuser, mehr ├Âffentlichen Personenverkehr, mehr Bauland und Gewerbefl├Ąchen! Das sind berechtigte  Forderungen.

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Es wird kritisiert, dass die Stadt Friesoythe zu wenig f├╝r Kinderbereuungspl├Ątze tut.  F├╝r diese Pl├Ątze, f├╝r Personenverkehr, Bauland, Gewerbefl├Ąchen und Krankenhaus solle die Gemeinde finanziell sorgen, meinen Kritiker. Folglich mit den Steuergeldern aller B├╝rger!   

Aber warum stellen ausgerechnet FDP-Kandidaten diese Forderungen auf? Forderungen, die mit der politischen Ausrichtung der eigenen Partei gar nicht vertr├Ąglich sind? Merken sie nicht, dass sie den politischen Zielen der FDP zuwiderlaufen? Kennen sie die Zusammenh├Ąnge nicht, die zu eben diesen Missst├Ąnden f├╝hrten, die sie nun kritisieren?

Wie auch bei der FDP hei├čt es bei den heutigen Berliner Regierungsparteien: Steuern runter, L├Âhne runter, Renten runter, ├Âffentliche Ausgaben runter, um nur einige der markanten Punkte zu nennen, die den Sozialstaat zunehmend demontieren.

Wie glaubw├╝rdig kann dann die Forderung der FDP-Kandidaten sein, wenn die Ausrichtung der Parteibeschl├╝sse genau in die andere Richtung geht mit dem Ziel der totalen Privatisierung aller ├Âffentlichen Bereiche, der maximalen Gewinnabsch├Âpfung in allen Unternehmensbereichen oder des Zur├╝ckfahrens des Sozialstaates? Initiiert durch das Lambsdorff-Papier (FDP) von 1982! Verk├╝ndet durch die Agenda 2010 unter Rot/Gr├╝n im Jahre 2003!

Nein, aus dem Mund der Friesoythe Kandidaten klingt es wenig ├╝berzeugend, was sie im Namen der FDP fordern. Das FDP-Etikett passt ├╝berhaupt nicht!

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MT vom 02.08.2016, S. 15.