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DAS WIR ZÄHLT?

Fl├╝chtlinge unserer Gesellschaft

Unauff├Ąllig, unbeachtet, unerkannt

20-08-2016

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Sie stehen fast leer die Fl├╝chtlingsunterk├╝nfte in Cloppenburg. Hastig erbaut mit ├Âffentlicher Zustimmung und Ablehnung zugleich. Finanziell aufwendig und nun scheinbar nutzlos. Wo bleiben die Fl├╝chtlinge nur? Gibt es sie noch? Doch! Politik hat sie vor die Grenzen Europas verbannt. Die Presse von den Titelseiten. Die vielen Tausend Toten interessieren uns nur noch am Rande.

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Bestens ausgestattet: Die drei Notunterk├╝nfte an der Ecke Herzog-Erich-Ring, Sevelter Stra├če. Sie stehen fast leer. Im Hintergrund die Obdachlosenunterk├╝nfte, die aus dem Blickfeld der ├ľffentlichkeit geraten sind! Dort wohnen Menschen, f├╝r die sich keiner mehr interessiert!

Nach Aussage des Vorsitzenden des Rates der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, tragen die Schlepper, die die Menschen aufs Mittelmeer locken, die Schuld f├╝r die vielen Toten. Damit w├Ąre auch das Verursacherprinzip f├╝r die Fl├╝chtlingswellen gekl├Ąrt. Wir in Europa, in Deutschland, in Cloppenburg sind f├╝r nichts verantwortlich. Die christlichen Kirchen erst recht f├╝r nichts! Haben wir das richtig geh├Ârt?

Angesagt ist Wegh├Âren und Wegsehen. Besonders wenn es um die die Obdachlosen, den Fl├╝chtlingen aus unserer eigenen Gesellschaft geht. Ausgegrenzt wohnen sie nebenan in ihren eigenen Unterk├╝nften. Diese stehen nicht leer. Wenn interessiert das schon. Sie selbst sind schuld, denn es gibt keine Schlepper, die sie dorthin gebracht haben. Wirklich?

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Im verwahrlosten Zustand: Die Obdachlosenunterkunft an der Ecke Herzog-Erich-Ring, Sevelter Stra├če. Dass Menschen so wohnen m├╝ssen, scheint wohl keinen zu interessieren!

Nicht doch: Von Amts wegen w├╝rden die sich Vermittler f├╝r st├Ądtische Obdachlosenunterk├╝nfte nennen. Egal! Dorthin, in die Unterkunft nebenan, verfrachtet man die Obdachlosen.

Unauff├Ąllig, unbeachtet, unerkannt! Widerwillig!

Und so sehen die Unterk├╝nfte dann auch aus: Widerlich!

Wer tr├Ągt die Schuld?

Nat├╝rlich die, die dort wohnen und angeblich nicht l├╝ften!

Selbst schuld.

Nur wir nicht!

Und in Wahlkampfzeiten w├Ąre es nur l├Ąstig, das anders zu sehen! DAS WIR Z├äHLT?

Wenn man ehrlich dazu steht, dann m├╝ssten wir uns alle sch├Ąmen!

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