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Cloppenburger Tagesticker  

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28.11.2021

Es tut gut zu hören, wenn in der Presse endlich zu mehr Sachlichkeit aufgerufen wird. So zu lesen im Kommentar von Bernd Götting im Wochenblatt der OM. „Die Diskussion darüber [über die angeblichen Sündenböcke der Gesellschaft (redaktioneller Zusatz!)] kann man endlos führen und sie bringt nichts, außer dass sich Menschen gegeneinander aufhetzten. Reden wir doch über etwas anderes:“ Recht hat der, der nicht nur wiederkäut, was schon vergammelt erscheint. Recht hat er damit, dass es noch die normierte, dialektisch multikausale Sichtweise gibt, die ein professionell arbeitender Redakteur nie aus den Augen verlieren sollte. Was Götting am Streit-Thema Corona festzurrt, gilt für vieles andere auch. In einer Zeit, in der die „Kraft der Worte“ sowohl von Politikern als auch von Kirchenfunktionären so gedankenlos, verletzend und aufwieglerisch sein können wie man es sich nie hat vorstellen können. Leben wir nicht in einer Demokratie, in der die Meinungsfreiheit eines der höchsten Güter überhaupt ist? Ist es daher nicht dringend geboten, den Diskurs zu fördern und nicht zu verbieten? Das gehört sowohl zum wissenschaftlichen Fundus als auch zur lupenreinen Demokratie dazu! Ist es nicht besser, einen einigermaßen zufrieden stellenden Konsens für alle zu finden als immer wieder nach Sündenböcken zu suchen und mit den Fingern auf sie zu zeigen? Brauchen wir Blockwarte, die mit Ausdauer (und Genuß) ihre Finger in diese offene Wunde legen? Falls der Diskurs aber weiterhin ausgeblendet bleibt, wird die Gesellschaft –und damit die Menschheit- ein noch größeres Problem als den Streit um die vielen Dinge ernten, die immer unsachlicher auf eine verängstigte und irritierte Öffentlichkeit prallen. Angst und Orientierungslosigkeit machen krank, sehr krank! Gehen wir noch einmal auf die Null-Linie zurück und beginnen von vorne. Denn „Es geht auch sachlicher“.

OM-Wochenblatt, Bernd Götting, Moin, Oldenburger Münsterland, Es geht auch sachlicher, 28.11.2021.

Auch: https://www.om-online.de/newsletter

OM-Wochenblatt, Marlies Kleefeld, Wort zum Sonntag, Die Kraft der Worte, 28.11.2021.

MT, Kolumne: Auf ein Wort, Martina Wittkowski (ev. Kreispfarrerin), Gottes Wille ist das Leben, 24.11.2021.

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24.11.2021

„Gottes Wille ist das Leben“ (MT). Das ist richtig. Und wenn das so ist, könnte man daraus sogar die Impfpflicht ableiten, wie es eine Oldenburger Kreispfarrerin gezielt übt. Warum aber darf es nicht „Gottes Wille“ sein, wenn ein Ungeimpfter daran stirbt? So bedauerlich das auch ist. Das bezweifelt die Autorin der Kolumne vehement mit einem deutlichen Seitenhieb in Richtung „freikirchliche Gemeinde“, dem vermeintlichen Hort der Ungläubigen. Hat nicht Jesus den Aussätzigen als Vertreter Gottes nach eigenem Willen (!) neues Leben geschenkt (Lukas, 17-19)? Unter welchen Umständen auch immer? Der „Herr über Leben und Tod” hätte auch anders entscheiden können. Wie so oft! Die Kolumne zitiert aber nur Lukas 7,11-17, also nur das, was bis zu einem gewissen Punkt noch ins Framing passt. Weiter muss man sich fragen, wann diese Pastorin die unglaublich vielen Opfer der Kriege in Afghanistan, Irak, Somalia oder Syrien oder die Sanktionen mit dem damit verbundenen Leid für die dort lebenden Kinder öffentlich thematisiert hat. Das wäre doch mal fällig gewesen. Nein, hat sich nicht. Schließlich heißt sie ja nicht Margot Käßmann. In mittelalterlicher Manier wettert die Pastorin ausschließlich in Richtung der angeblich Aussätzigen des Jahres 2021. Ohne Zweifel können diese die Überträger des Coronavirus sein. Das aber nur, wenn sie infiziert sind und typische Symptome zeigen. Davon abgesehen haben sich die meisten Menschen in Deutschland impfen lassen, um das Corona-Elend hinter sich zu lassen. Solidarisch für sich und andere. Um vor allem wieder ihre Verwandten in Altenheimen oder andere gute Bekannte, Freunde oder auch Gottesdienste oder Feiern mit reinem Gewissen und dem Gefühl der eigenen Sicherheit besuchen zu können. Oder um einfach wieder reisen zu dürfen. Welche Art von Motivation den Geimpften näher lag, bleibt ihr Geheimnis. Nunmehr hat sich ihr Status geändert, wobei sie, die Geimpften, ebenfalls als ansteckend gelten. Welchen Sinn macht sonst die 2G+ Regel, die von ihnen einen zusätzlichen Corona-Test verlangt? Ob mehr oder weniger ansteckend als die Ungeimpften, sei dahingestellt. Nur der einzigartige Zufall im realen Lebensalltag, und nicht die Statistik einer irrealen Lebensumwelt, spielt hierbei die ausschlaggebende Rolle. Und was ist mit den Umgeimpften? Unterscheiden sie sich qualitativ (!) wirklich so sehr von denen, die geimpft sind? Wenn die Marktschreier der Lokalpolitik mal endlich ihr Ohr gezielt an das legen würden, was ihnen das reale Alltagsleben offenbart, so könnten sie feststellen, dass es eine nicht unbedeutende Anzahl von Menschen gibt, die berechtigterweise Angst vor den Folgen einer Impfung hat. Vor schweren Komplikation oder dem Tod. Mutmaßlich in nächster Nähe. Wenn also das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) über solche Fälle berichtet, so dürften das keine Fake-News sein. Hat die Pastorin auch mal diese brisanten Informationen thematisiert? Nein, dazu scheint ihr entweder der Mut zu fehlen oder sie weiß es einfach nicht! So kann sie nicht überzeugen! Dass den christlichen Kirchen die „Gläubigen“ in Scharen davonlaufen, ist nur allzu verständlich.

MT, Kolumne: Auf ein Wort, Martina Wittkowski (ev. Kreispfarrerin), Gottes Wille ist das Leben, 24.11.2021.

Auch: https://www.om-online.de/om/gottes-wille-ist-das-leben-92344

Paul-Ehrlich-Institut (PEI): https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-31-05-21.pdf?__blob=publicationFile&v=7

https://www.berliner-zeitung.de/news/1028-todesfaelle-nach-impfung-das-sagt-das-paul-ehrlich-institut-li.174059

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23.11.2021

Die SPD fordert ein Impfzentrum in der Münsterlandhalle in Cloppenburg (MT). Die Forderung kommt von der SPD-Kreistagsfraktion. Die Grünen favorisieren dagegen keine „zentrale Impfung“ wie sie die SPD vorschlägt, sondern eine dezentrale durch Hausärzte (NWZ). Nunmehr hat die SPD einen Antrag an die Kreisverwaltung formuliert (NWZ). Das alles ist ja auch in Ordnung, wären die Meldungen hierzu nicht so „verwaschen“. Antragsberechtigt ist sowohl die SPD-Kreistagsfraktion als auch die SPD/LINKS-Fraktion der Stadt Cloppenburg. Dasselbe gilt für die GRÜNEN, die aber in beiden Lokalblättchen zum Nebenschauplatz erklärt werden. Hauptdarstellerin bleibt hier zunächst einmal die SPD. Anzunehmen ist, dass die Genossen erst erwacht sind, als die GRÜNEN mit dem Thema „Impfen und Boostern“ vorpreschten. Und wenn daraufhin nun ein SPD-Antrag unterwegs sein sollte, dann nur von der SPD-Kreistagsfraktion. Erster Ansprechpartner für die Presse wäre eigentlich der SPD-Fraktionsvorsitzende, Detlef Kolde, gewesen, der ebenfalls SPD-Kreisvorsitzender ist. Oder auch sein Pressesprecher. Aber weit gefehlt. Kein Name, kein Wort von keinem der Zuständigen. Der Hauptmatador in beiden Artikeln heißt mal wieder „Jan Oskar Höffmann“ alias „zentrale Impfung“. Das ist der, der mit aller Macht für die SPD in den Landtag will und schon so tut, als sei er bereits von seiner Partei nominiert worden. Hierbei vergisst er nicht, alles das populistisch wiederzukäuen, was mittlerweile als unverrückbare Meinung gilt. Stets mit großzügiger Unterstützung der Lokalpresse. Aber den vielen Leser*innen scheint bereits klar zu sein, dass die eigentliche Botschaft nicht das Impfen an sich ist, sondern etwas ganz anderes.

NWZ, Kreis-SPD-fordert Impfzentrum, 23.11.2021.

MT, SPD fordert Impfzentrum in der Münsterlandhalle, 23.11.2021.

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22.11.2021

Dass Armut vor den Toren des Oldenburger Münsterlandes nicht Halt macht, davon kann die hiesige Schuldnerquote ein Lied singen. Das Zahlenwerk der MT mit dem Titel „ Mehr als 20.000 Südoldenburger sind überschuldet“ ist sich keine Anklageschrift gegen die Schuldner. Er wird von vielen aber so verstanden, denn Schuldige muss es ja stets geben. Im Vergleich zur bundesrepublikanischen Quote liegt die Überschuldung im Oldenburger Münsterland deutlich höher. Mutmaßlich haben die Maßnahmen zur Corona-Eindämmung ihr Übriges dazu beitragen. Dennoch verbergen die aktuellen Zahlen das, was den Überschuldeten nach der Beendigung der Corona-Hilfen noch alles blühen wird. Alles richtig! Doch keinesfalls sollte der Zusammenhang sowohl mit der hiesigen Strukturschwäche als auch mit der hohen Anzahl an prekär beschäftigten Arbeitnehmer*innen außer Acht bleiben. Das Prekariat prägt den Alltag des Oldenburger Münsterlandes. Nichts davon gewusst? Das Mantra des Gegenteils beruht u.a. darauf, dass der Jubel über die außerordentlich gute wirtschaftliche Lage nur deshalb grandios zur Schau gestellt werden kann, weil die Löhne im Keller sind. Wenn also die prekär beschäftigte Putzkolonnen durch die hiesigen Kreishäuser ziehen, dürfen sich die zuständigen Kämmerer freuen. Sie werden sich des Lobes nicht entziehen können, den ihnen die amtierenden Landräte samt ihrer politischen Gemeinden jedes Mal zukommen lassen. Und wenn es vorwiegend diejenigen sind, die mit ihrem sozialen Aushängeschild am lautesten darüber jubeln, so ist es genau das Phänomen, welches unseren heutigen Zeitgeist bestimmt. Vergessen die enormen Anhebungen der Parkgebühren, die Preissteigerungen auf dem Energiemarkt und die Teuerungsraten auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Geschweige denn die von Kraftstoffen, die nun fast doppelt so teuer geworden sind. In einem ländlich geprägten Gebiet, in dem viele Menschen auf das eigene Auto angewiesen sind. Ohne Zweifel ist die mit der Teuerung einhergehende Inflation ein unverkennbares Zeichen eines in sich zusammenstürzenden Wirtschafts- und Finanzsystems. Die Politik hat zu viele Fehler gemacht. Aber das alles ist kein Thema. Die Schuld haben immer die anderen. Es soll auch keiner meckern, weil es augenscheinlich auch keinen Grund dafür gibt. Immerhin steht das Oldenburger Münsterland wirtschaftlich äußerst gut da. Das ist nur zu verständlich. Der Reichtum sticht in gewohnter Manier hervor, während sich die Armut beschämt im Hintergrund versteckt. So ist der wirtschaftliche Erfolg aufgrund seiner niedrigen Lohnstückkosten auch unverkennbar naheliegend. Also selber schuld, die nun pleite sind? Mag sein! Oder doch nicht? Oder sollte man sich nicht zuerst Loriots angeblichen(!) Hinweis zu Gemüte führen, wenn er sagt. „In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten suchen nach Schuldigen“?

MT, Mehr als 20.000 Südoldenburger sind überschuldet, 22.11.2021.

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20.11.2021

Die neue Wahlperiode hat begonnen und schon geht es um Gelder. Nicht um die anderer, sondern um die eigenen. Konkret sind es die Mandatszulagen, die nun wieder im Gespräch sind. Und darüber befinden die Damen und Herren des Cloppenburger Stadtrates natürlich selber. In eigener Sache! Alle die sind ehrenamtliche Politiker*innen und haben einen enormen Zweitaufwand zu investieren. Aber keiner steht hinter ihnen, ob sie das auch so machen. Egal! Das Ehrenamt ist wichtig und alle, die es mit Pflichtbewusstsein, Ausdauer und Interesse ausüben, haben großes Lob verdient. Nur eins sollte klar sein: Ein Ehrenamt ist an keinen Stundenlohn gebunden. Den gibt es für diese Arbeit nicht, obwohl zwischen den Zeilen der Lokalpresse immer wieder dieser Eindruck vermittelt wird. Fälschlicherweise! Die ehrenamtlichen Politiker*innen haben vielmehr Anspruch auf eine Aufwandsentschädigung. Wofür genau, weiß so recht keiner. Möglicherweise für Papier, Heizung oder Taxifahrten zum Rathaus, wo in der Regel die Sitzungen stattfinden. Für iPads gilt dieser Anspruch aber nicht. Dennoch ist die freie Verfügung über diese Geräte kein Thema! Da es sich um eine Pauschale handelt, brauchen die tatsächlichen Aufwendungen auch nicht nachgewiesen werden. Wer also aus irgendwelchen Gründen, keine Ausgaben hat, auch gut. Der Steuerzahler bezahlt´s sowieso! Wenn dann in der Lokalpresse noch von einer durchschnittlichen Mandatspauschale in Höhe von 196 Euro pro Monat inklusiv der Sitzungspauschalen gesprochen wird, so ist das irreführend und alles andere als kritisch. Ratsvorsitzende, stellvertretende Bürgermeister, Fraktionsvorsitzende oder Ausschussvorsitzende bekommen laut „Satzung der Stadt Cloppenburg über Aufwandsentschädigung“ deutlich mehr. Hier können bis zu 6.000 Euro pro Jahr zusammenkommen. Ist das Ratsmitglied dann auch noch Mitglied in Cloppenburger Kreistag, so können das auch mal 12.000 Euro pro Jahr werden. Davon sind gute 2.000 Euro steuerfrei! Zugleich profitieren die politischen Parteien von der Parteisteuer, die die Mandatsträger*innen zu entrichten haben. Wenn also die Cloppenburger Lokalpresse diese z.T. ungenannten Mandatszulagen nun thematisiert, so liegt bereits die nächste Erhöhung in der Luft. In eigener Sache. Die Grenzen wurden mittlerweile von der zuständigen Kommission, die selbst von solchen Zulagen profitiert, nach oben verschoben. Eine besonnene Zurückhaltung, geschweige denn ein angemessener Verzicht auf die z.T. üppigen Zulagen, wofür auch immer, hat es nicht gegeben und wird es auch nicht geben. Die Maßnahmen zur Corona-Krise bringen zwar viele Menschen in Existenznot, aber die Politiker zeigen kein Mitgefühl durch Verzicht. Die vielen Minijobber, Harz-4-Empfänger oder die Menschen im Niedriglohnsektor können nur noch mit dem Kopf schütteln. Über eine Politik, die sich durch Selbstbedienung von denen abgehoben hat, die sie eigentlich vertreten sollten. Kein Wunder also, dass die Wahlbeteiligung immer geringer ausfällt.

https://cloppenburg.de/uploads/files/000_3_aufwandsent._3._nderungsf._vom_29.04.2019.pdf

MT, Mandatsträger erhalten im Schnitt 196 Euro, 20.11.2021.

 

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17.11.2021

Einige Stände waren gerade aufgebaut, da mussten die Betreiber schon umziehen. Von der Cloppenburger Innenstadt in Richtung Einöde der Roten Schule auf den abseits gelegenen Marktplatz. Auf Geheiß des Verwaltungsausschusses. In Verantwortung des neuen Bürgermeisters, der sich nicht spät genug entscheiden konnte. Erbärmlich! Und am Nachmittag sollten sie stehen die geschundenen Standbetreiber. Wie kurz und wie unglücklich wußte keiner! Eingezäunt und überwacht. Einlass des Publikums nur mit Test und grünem Bändchen. Zum Entsetzen der geimpften Glühweintrinker, denen etwas anderes versprochen war. Lautlos angemahnt die Grenzen des Schutzwalls mit dem Hinweis „Achtung, nur für Getestete!“. Vorweihnachtliche Marktstimmung sieht anders aus. Aber egal: Das Furioso endet im Nichts. Weihnachtsmarkt abgesagt. Ganz plötzlich. Die 5000 Liter des für den Verkauf bestimmten Weins, die vielen Bratwürstchen und die leckeren Gebäcke: Wer soll das nun alles trinken oder essen? Die 10.000 Euro für Auf- und Abbau? Bezahlen? Nein, keinesfalls! Hin oder her: Die Kaufleute bleiben darauf sitzen. Ein besonderer Dank gilt ihr, der unwilligen und mutlosen Politik. Schade um´s Sitzungsgeld für die Mitglieder des zu groß geratenen Verwaltungsausschusses. Der Bund der Steuerzahler wird´s zu schätzen wissen! Alles andere bleibt außen vor. Die glücklichen Standbetreiber des Oldenburger 3-G-Weihnachtsmarkts lassen grüßen.

 

https://www.om-online.de/om/weihnachtsmarkt-wird-auf-den-platz-vor-der-roten-schule-verlegt-91443

https://www.om-online.de/om/nach-hin-und-her-cloppenburger-weihnachtsmarkt-ist-abgesagt-91601

https://www.zeit.de/news/2021-11/16/weihnachtsmarkt-in-oldenburg-eroeffnet-auflagen-an-staenden 

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